KOMMUNIKATION IN RESTRUKTURIERUNGSPROZESSEN
Restrukturierungen erfordern eine besonders sensible und durchdachte Kommunikation, die alle Stakeholder-Gruppen und deren gegebenenfalls konträre Interessen berücksichtigt. Die Kommunikation orientiert sich am Umfang, Tiefe und Geschwindigkeit des Veränderungsprozesses und wird darauf abgestimmt. Die Aufgabenstellungen reichen von der kommunikativen Begleitung der Verlagerung von Standorten, der internen Reorganisation von Unternehmen, der Fusion von Behörden und Unternehmen bis zum Arbeitsplatzabbau. Solche Restrukturierungsprozesse werden in der Regel von einer Vielzahl von Akteuren konzeptionell und operativ begleitet. ICC Communication arbeitet hierfür mit Anwaltskanzleien, Wirtschaftsprüfern und Unternehmensberatern zusammen.
Die Kommunikationsstrategie wird von den zu kommunizierenden Inhalten und dem Umfeld des Unternehmens oder der Institution bestimmt. Dabei gelten jedoch einige grundsätzliche Regeln, die unabhängig von der Art der Restrukturierung zentral für eine erfolgreiche Kommunikation sind:
- Gleichzeitige Information aller Stakeholder bei zielgruppenspezifischer Aufbereitung der zu kommunizierenden Inhalte. Trotz der individuellen Abstimmung sollen Wissensstand und Argumentation bei allen Stakeholdern gleich sein.
- Festlegung einer gemeinsamen, verbindlichen Sprachregelung.
- Aktive Einbeziehung des Managements in die Kommunikation: In Krisensituationen und Restrukturierungsprozessen muss die veröffentlichte Botschaft einen klaren Absender haben. Nur eindeutige Botschaften werden veröffentlicht.